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2.31 Erste mögliche Folge: ein regressus ad infinitum

2.31 Erste mögliche Folge: ein regressus ad infinitum

S. 10

Man kann als erste mögliche Folge sichtbar machen, dass die (formalisierten Formal-Klassifikationen als Sätze genommen, es wären solche - selbst wieder jene formalen Eigenschaften haben, welche sie Satz (A) zusprechen. Diese Formal-Klassifikationen seien im Folgenden als Sätze (A2) bezeichnet (also Sätze „zweiter Stufe" oder „metasprachliche Sätze"), und genauso jene Sätze, welche über die Sätze (A2) sprechen, als Sätze (A3) (also Sätze „dritter Stufe" oder „meta-metasprachliche Sätze") usw. - die Sätze (A2) sind die (formalisierten) „(Kf...)", die Sätze (A3) wären dann die (formalisierten) „(Kf...(Kf...))" usw.

ad „(FKfsy)": betrachtet man diese Formalisierung, so fällt auf, dass sie, also der Satz (A2) „(A) ε Ksy", genau jenes „logische Urbild" besitzt, wie der Satz (A selbst. Oder: ordnet man den Satz (A) jener syntaktischen Klasse „Ksy" als Element zu, welche alle Sätze mit der syntaktischen Form „x ε α" enthält, so gebraucht man dabei - also in Satz (A2) - selbst wieder die syntaktische Form „ x ε α". Also:

(A2): (A) ε Ksy der Sätze mit der Form x ε α"

(A3): (A2) ε Ksy, oder: (A2 ε Ksy) ε Ksy

Auch Satz (A3) enthält wieder die syntaktische Form „x ε α":

(A4): (A3) ε Ksy, oder: ((A ε Ksy) ε Ksy) ε Ksy.

Die syntaktisch wesentliche Eigenschaft von Satz (A) - die For m „x ε α" zu haben - wird also im Falle ihrer Klassifizierung hoffnungslos weitergeschleppt: zuerst zu Satz (A2), der Satz (A) diese formale Eigenschaft zuschreibt, der aber, um selbst syntaktisch-"sinnvoll" sein zu können, auch wieder diese formalsyntaktische Form haben muss, sodass ein Satz (A3) diese ihm wieder zuschreiben kann: auch Satz (A3) muss sie wiederum haben, usw. ad infinitum.